Lass mich in Ruhe

Gemeinde News

Diese Aussage kennen wir zu gut. Oft haben wir die schon von Geschwistern, Freunde, Bekannten gehört. Aber wir gebrauchen diese Aussage auch selbst, wenn es uns zum Beispiel nicht gut geht oder wir beschäftigt sind. 
Leider haben wir auch oft im geistlichen Leben diese blockierende Haltung. Wenn jemand bei uns fragt, wie es uns geistlich geht, blocken wir ab. Uns kommen Gedanken in den Kopf wie: "Der soll sich doch erstmal um seine Probleme kümmern" oder, "Meint wohl, dass er was besseres ist." ...

Paulus hätte sich von solchen Aussagen bestimmt nicht irritieren lassen. Den im 3 Kapitel des 1. Thessalonicher Briefes beschreibt er seine Sorge um die jungen Gläubigen Menschen in Thessaloniki. Er zeigt, dass es absolut notwendig ist, füreinander Sorge zu tragen. Lass mich im Ruhe hilft im geistlichen Leben nicht.
Seine Sorge bringt er ins Gebet. Er handelt aber auch. Dadurch wird die bedrängte Gemeinde gesegnet. Auch er erfährt in seinen Schwierigkeiten neue Freude. 

Die Sorge beruht nicht auf Neugier. Es geht hier nicht nur darum, ob jemand Erfolg hat oder wie es einem Gesundheitlich geht. Das sind alles vergängliche Sachen. Es geht hier um die Ewigkeit. Weil wir noch nicht am Ziel sind, benötigen wir immer wieder diese gegenseitige Unterstützung. Das ist praktische Liebe.

Apostel Paulus schließt seine Sorge im dritten Kapitel mit diesen Versen ab:

... damit er eure Herzen stärke und sie untadelig seien in Heiligkeit vor unserem Gott und Vater bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus mit allen seinen Heiligen. 

 

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